
Wirkstoff: Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt (entspr. 108,2 mg Silymarin)Zum Schutz der Leber Schützt die Leberzellen Regt die Regeneration der Leber an Gut verträglich Die Leber ist unser Organ für die Entgiftung des Körpers. Durch Überernährung, Alkoholkonsum, Arzneimittel und Umweltbelastungen kann die Leber vielfältigen schädlichen Einflüssen ausgesetzt sein.Die Früchte einer der schönsten und größten Disteln, der Mariendistel, enthalten Wirkstoffe, die die Leber vor schädigenden Einflüssen schützen können – und sogar die Regeneration ankurbeln! Tun Sie etwas für Ihre Leber!Was ist Silicur® für die Leber und wofür wird es angewendet?Silicur® für die Leber ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Lebererkrankungen.Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden. Das Arzneimittel ist nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt. Was müssen Sie vor der Einnahme von Silicur® für die Leber beachten?Silicur® für die Leber darf nicht eingenommen werden,• wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Mariendistelfrüchte und/oder andere Korbblütler sowie einen der sonstigen Bestandteile sind• wenn Sie schwanger sind oder stillen. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Silicur® für die Leber ist erforderlich• Wenn Sie unter Gelbsucht (hell- bis dunkelgelbe Hautverfärbung, Gelbfärbung des Augenweiß) leiden, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.• Die Behandlung mit Silicur® für die Leber ist nur sinnvoll, wenn Sie die Leber schädigenden Ursachen vermeiden (z. B. Alkohol). Kinder und HeranwachsendeKinder und Heranwachsende unter 18 Jahren sollen Silicur® für die Leber nicht einnehmen, da für diese Patientengruppen Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit fehlen. Bei Einnahme von Silicur® für die Leber mit anderen ArzneimittelnBitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.Durch Besserung der Leberfunktion unter der Einnahme von Silicur® für die Leber kann die Verstoffwechslung von anderen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln verändertwerden, so dass gegebenenfalls die Dosierung angepasst werden muss. Bei gleichzeitiger Einnahme von Silicur® für die Leber und Amiodaron (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen) ist nicht ausgeschlossen, dass die antiarrhythmische Wirkung von Amiodaron verstärkt wird. Schwangerschaft und StillzeitFragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Während der Schwangerschaft und Stillzeit dürfen Sie Silicur® für die Leber nicht anwenden. Dabei ist zu beachten, dass auch die Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wegen des Risikos einer Frühschwangerschaft nicht empfohlen wird, es sei denn, eine solche ist ausgeschlossen. Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von MaschinenEs liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor. Wie ist Silicur® für die Leber einzunehmen?Nehmen Sie Silicur® für die Leber immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene3-mal täglich 1 Hartkapsel Art der AnwendungZum Einnehmen.Hartkapseln nicht im Liegen einnehmen.Nehmen Sie bitte 1 Hartkapsel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser [200 ml]) morgens, mittags und abends vor den Mahlzeiten ein. Dauer der AnwendungÜber die Dauer der Einnahme entscheidet der behandelnde Arzt. Sollten trotz der Einnahme von Silicur® für die Leber die Beschwerden fortbestehen, sollte der Arzt aufgesucht werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Silicur® für die Leber zu stark oder zu schwach ist. Kinder und HeranwachsendeSilicur® für die Leber soll nicht bei Kindern und Heranwachsenden unter 18 Jahren angewendet werden, da Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit fehlen. Wenn Sie eine größere Menge Silicur® für die Leber eingenommen haben, als Sie solltenDie beschriebenen Nebenwirkungen (siehe Punkt 4) können in verstärktem Maße auftreten. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Silicur® für die Leber verständigen Sie bitte Ihren Arzt. Vergiftungserscheinungen sind bisher nicht beobachtet worden. Wenn Sie die Einnahme von Silicur® für die Leber vergessen habenNehmen Sie danach nicht die doppelte Menge ein, sondern fahren Sie mit der Einnahme so fort, wie es in dieser Packungsbeilage angegeben ist oder von Ihrem Arzt verordnet wurde. Wenn Sie die Einnahme von Silicur® für die Leber abbrechenIn diesem Fall können Ihre ursprünglichen Beschwerden wieder auftreten. Unabhängig davon sind bisher beim Absetzen des Medikaments keine negativen Auswirkungen beschrieben worden. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Welche Nebenwirkungen sind möglich?Wie alle Arzneimittel kann Silicur® für die Leber Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Gelegentlich werden Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Übelkeit und leicht abführende Wirkung beobachtet.Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen wie z. B. Hautausschlag, Juckreiz und Atemnot auftreten.Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf Silicur® für die Leber nicht noch einmal eingenommen werden. Wie ist Silicur® für die Leber aufzubewahren?Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. Behältnis nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Weitere InformationenWas Silicur® für die Leber enthältDer Wirkstoff ist Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt.1 Hartkapsel Silicur® für die Leber enthält 177,4-240,4 mg Trockenextrakt aus Mariendistelfrüchten, entsprechend 108,2 mg Silymarin, berechnet als Silibinin, (HPLC), Auszugsmittel: Aceton 95 % (V/V).Die sonstigen Bestandteile sind:Mannitol (Ph.Eur.), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) (pflanzlich), Gelatine, gereinigtes Wasser, Natriumdodecylsulfat, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172)Wie Silicur® für die Leber aussieht und Inhalt der PackungSilicur® für die Leber ist eine rote Hartkapsel und in Packungen mit 30 (N1), 60 (N2) und 100 (N3) Hartkapseln erhältlich. Pharmazeutischer UnternehmerHEXAL AGIndustriestraße 2583607 HolzkirchenTelefon: (08024) 908-0Telefax: (08024) 908-1290E-Mail: service@hexal.comHerstellerSalutas Pharma GmbH,ein Unternehmen der HEXAL AGOtto-von-Guericke-Allee 139179 Barleben Hinweis:Das Auszugsmittel „Aceton 95 % (V/V)“ wird ausschließlich zur Herstellung des Mariendistelfrüchte-Trockenextraktes verwendet und ist im Endprodukt nicht mehr enthalten.